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Streit um Ausstellung: Sohn von Libuše Šafránková will Freistaat Sachsen verklagen

Stein des Anstoßes ist die Sonderschau "Libuše - Mehr als eine Prinzessin"

Streit um Ausstellung: Sohn von Libuše Šafránková will Freistaat Sachsen verklagen
Foto: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Tři oříšky pro Popelku)

Im berühmten Schloss Moritzburg wird derzeit im Rahmen der Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ erstmals eine Sonderschau „Libuše – Mehr als eine Prinzessin“ über die tschechische Hauptdarstellerin gezeigt. Obwohl die Ausstellung bereits am Sonntag endet, könnte sie noch länger für Schlagzeilen sorgen. Laut einem Bericht von "Bild" plant Josef Abrhám Jr., Sohn der verstorbenen Schauspielerin Libuše Šafránková, den Freistaat Sachsen zu verklagen.


Stein des Anstoßes ist die Sonderschau "Libuše - Mehr als eine Prinzessin" über die tschechische Hauptdarstellerin Libuše Šafránková (†68), die Teil der Ausstellung auf Schloss Moritzburg ist. Am einstigen Drehort des Märchens sind zahlreiche Bilder aus dem Leben und Wirken der Schauspielerin zu sehen und genau dagegen hat ihr Sohn, Josef Abrhám Jr. etwas einzuwenden. Laut Abraham werden in der Ausstellung zum Kultfilm nicht nur Bilder aus dem Märchen, sondern auch private Aufnahmen seiner Mutter gezeigt.


Der Freistaat Sachsen reagiert bisher gelassen auf die Vorwürfe. Laut einer Sprecherin sind die in der Sonderausstellung gezeigten Bilder alle rechtmäßig lizenziert, und man habe bis heute noch nichts von der Klage gehört.


Im Januar berichtete "Bild" bereits, dass das Schloss vor dem Beginn der Ausstellung am 20. November ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass der Sohn von Libuše Šafránková nicht mit einer Ausstellung einverstanden ist, in der die Persönlichkeit, der Name oder das Bildnis seiner Mutter verwendet werden.


Die Produktionsfirma DEFA hätte zwar die Nutzungsrechte am Filmmaterial an das Schloss verkauft, nicht jedoch an anderen Fotos. Ohne Einverständnis der Familie sei dies eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Schauspielerin. Die Sonderausstellung ist nur noch bis diesen Sonntag (25. Februar) auf Schloss Moritzburg zu sehen, jedoch könnte es 51 Jahre nach Veröffentlichung des Films ein Nachspiel in der tschechischen Hauptstadt geben.



Schloss Moritzburg

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