Prag 1 stärkt Unterstützung für Ausländer mit interkulturellem Mitarbeiter
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Das neue Angebot soll Sprach- und Verständigungsbarrieren abbauen und Ausländern den Zugang zu Behördendienstleistungen erleichtern

Der Prager Stadtbezirk Prag 1 hat ein neues Projekt zur Unterstützung von Ausländern gestartet. Mit einem interkulturellen Ansprechpartner im Bezirksamt sollen die Kommunikation mit Behörden vereinfacht und sprachliche sowie kulturelle Hürden abgebaut werden.
Das Projekt „Interkultureller Mitarbeiter des Bezirksamtes Prag 1“ wird mit finanzieller Unterstützung des tschechischen Innenministeriums umgesetzt. Es richtet sich insbesondere an Inhaber eines vorübergehenden Schutzstatus sowie an andere Ausländer, die Schwierigkeiten haben, sich im tschechischen Verwaltungssystem zurechtzufinden.
Seit dem 1. Juni 2026 steht Bc. Miroslav Brož als interkultureller Mitarbeiter direkt im Bezirksamt Prag 1 für Beratungen und Unterstützung zur Verfügung. Er hilft bei der Kommunikation mit Behörden, erklärt Verwaltungsverfahren und unterstützt bei der Orientierung innerhalb der verschiedenen Amtsbereiche.
Nach Angaben des Stadtbezirks soll das Projekt den Zugang von Ausländern zu öffentlichen Dienstleistungen verbessern, Missverständnisse vermeiden und gleichzeitig Verwaltungsabläufe effizienter gestalten. Zudem vermittelt der interkulturelle Mitarbeiter bei Bedarf den Kontakt zu weiteren Institutionen und Organisationen.
Das Angebot umfasst Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten und erleichtert den Zugang zu Informationen über Rechte, Pflichten sowie verfügbare Hilfsangebote. Durch den Abbau von Kommunikationsbarrieren sollen Anträge und Verwaltungsverfahren schneller und reibungsloser bearbeitet werden können. Das Projekt läuft bis zum 31. Dezember 2026.
Die Beratungsstelle befindet sich im Gebäude des Bezirksamtes Prag 1 in der Vodičkova-Straße und steht allen Ausländern offen, die Unterstützung bei Behördengängen benötigen.








