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Notrufe und Rettungseinsätze in Prag erreichen 2025 Rekordniveau

Im Dezember verzeichneten die Prager Einsatzteams mehr als 13.000 Einsätze – der zweithöchste Wert in der Geschichte der Rettungsdienste

Notrufe und Rettungseinsätze in Prag erreichen 2025 Rekordniveau
Foto: Zdravotnická záchranná služba hl. m. Prahy

Nie zuvor verzeichnete der Rettungsdienst Prag so viele Notrufe, Einsätze und Patientenversorgungen wie 2025. Die Transporte auf Intensivstationen stiegen um über zehn Prozent.


Das Jahr 2025 stellte für den Rettungsdienst der Hauptstadt Prag (ZZS HMP) eine der bisher größten Herausforderungen dar: Nie zuvor wurden so viele Notrufe entgegengenommen, so viele Einsätze gefahren und Patienten versorgt. Besonders deutlich stieg die Zahl der Transporte auf Intensivstationen – um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Leitstelle des ZZS HMP registrierte 2025 mehr als 246.000 Notrufe, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Daraus resultierten über 146.000 Einsätze, bei denen rund 142.000 Patienten behandelt wurden – ein neuer Rekord, etwa 5.000 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2022.


Notrufe und Rettungseinsätze in Prag erreichen 2025 Rekordniveau
Foto: Zdravotnická záchranná služba hl. m. Prahy

Neue Niederlassungen und modernisierte Leitstelle


Zur besseren Abdeckung der Außenbezirke plant der Rettungsdienst neue Einsatzstellen in Běchovice, Modřany, Vysočany, Klánovice und Zbraslav. Die Leitstelle wurde bereits komplett modernisiert und zählt nun zu den fortschrittlichsten in Tschechien und Europa. Auch die größte Einsatzstelle in der Straße „28. pluk“ wurde erweitert – dort stehen jetzt bis zu 11 Teams bereit. Weitere neue Einsatzstellen entstanden in der Psychiatrischen Klinik Bohnice und in der Zentralen Militärklinik, wo ein spezielles ärztliches Team gemeinsam mit Rettungssanitätern arbeitet. „Wir haben entscheidende Schritte umgesetzt, um die Erreichbarkeit des Rettungsdienstes in Prag weiter zu verbessern und die hervorragenden Einsatzzeiten zu sichern – in den schwerwiegendsten Fällen liegt der Durchschnitt unter acht Minuten“, erklärt Alexandra Udženija, stellvertretende Bürgermeisterin für Soziales und Gesundheit. „Wir haben die Zahl und Kapazität der Einsatzbasen erhöht, zusätzliche Teams aufgestellt und 25 neue Rettungswagen in Dienst gestellt. Heute verfügt der Rettungsdienst über 24 Basen, von denen tagsüber 38 Rettungsteams und sieben ärztliche Teams ausrücken. Weitere Basen sollen künftig folgen.“


Notrufe und Rettungseinsätze in Prag erreichen 2025 Rekordniveau
Foto: Zdravotnická záchranná služba hl. m. Prahy

Die Prager Leitstelle nimmt durchschnittlich 700 Notrufe pro Tag entgegen. Montagvormittag zwischen 9.00 und 11.00 Uhr ist die Spitzenzeit, insgesamt ist der Montag der stärkste Einsatztag mit knapp 800 Notrufen. Am Wochenende belasten vor allem die Nachtstunden die Teams. Im Durchschnitt fahren die Rettungswagen alle vier Minuten aus, täglich werden über 400 Einsätze bewältigt.


Im Dezember verzeichneten die Prager Einsatzteams mehr als 13.000 Einsätze – der zweithöchste Wert in der Geschichte der Rettungsdienste. Von den 129.000 Patienten, die 2025 in Krankenhäuser gebracht wurden, gingen über 27.000 in das FN Bulovka, fast 24.000 in das FN Královské Vinohrady, gefolgt von FN Motol, Fakultní Thomayerova und der Allgemeinen Fakultätsklinik.

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