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ICCA Ranking: Prag bleibt eine der gefragtesten Kongressdestinationen der Welt

Tschechische Hauptstadt verteidigt Platz sechs im neuesten weltweiten ICCA-Ranking

Foto: Headway | Unsplash
Foto: Headway | Unsplash

Die Internationale Kongressvereinigung ICCA veröffentlichte am Montag ihr neues Ranking der weltweit wichtigsten Kongressdestinationen. Prag erreichte dabei den sechsten Platz und blieb trotz zunehmender internationaler Konkurrenz erneut unter den Top Ten. Spitzenreiter war in diesem Jahr Lissabon vor Paris und Barcelona.


Prag zählt weiterhin zu den bedeutendsten Kongressstädten weltweit. Im aktuellen Ranking der International Congress and Convention Association (ICCA) belegte die tschechische Hauptstadt Platz sechs unter insgesamt 4.728 bewerteten Städten und behauptete damit erneut ihre Position unter den weltweit führenden Kongressdestinationen.


Nach aktuellen aggregierten Daten des Tschechischen Statistikamtes ČSÚ und des Prague Convention Bureau (PCB) fanden im Jahr 2025 in Prag insgesamt 5.166 Veranstaltungen verschiedener Art statt. Das entspricht einem leichten Anstieg von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Teilnehmer stieg gleichzeitig um 5,7 Prozent auf insgesamt 850.157 Delegierte.


Video: Prague Convention Bureau

Besonders deutlich wuchs laut Prague Convention Bureau das Segment kleinerer Veranstaltungen mit 50 bis 500 Teilnehmern. Gleichzeitig war Prag auch Austragungsort zahlreicher großer internationaler Fachkongresse und Konferenzen. Mehr als 50 Veranstaltungen verzeichneten über 1.000 Teilnehmer.


Zu den größten Veranstaltungen gehörten der 47. Kongress für klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) mit mehr als 4.700 Teilnehmern sowie der 25. Weltkongress für Psychiatrie (WPC), an dem über 3.400 Experten aus 117 Ländern teilnahmen.


„Die medizinischen Wissenschaften gehören langfristig zu den stärksten Fachbereichen der Prager Kongressbranche“, erklärte Roman Muška, Direktor des Prague Convention Bureau. Laut ICCA liegt Prag weltweit zudem auf Platz fünf bei medizinischen Fachkongressen.


Neben medizinischen Themen gewinnen laut Muška auch Veranstaltungen aus den Bereichen Technologie, Wirtschaft, Finanzen und Handel zunehmend an Bedeutung.


Die wichtigsten Herkunftsmärkte für internationale Veranstaltungen in Prag waren im vergangenen Jahr die Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Schweiz. Internationale Veranstaltungen machten insgesamt 43 Prozent aller Kongresse und Konferenzen in der tschechischen Hauptstadt aus.


Foto: Kongresszentrum Prag (KCP)
Foto: Kongresszentrum Prag (KCP)

„Der Wettbewerb zwischen den Kongressdestinationen verschärft sich kontinuierlich“, sagte Muška weiter. Entscheidend seien heute nicht mehr nur Infrastruktur und Kapazitäten, sondern auch die Fähigkeit, internationale Veranstaltungen aktiv nach Prag zu holen.


Für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der tschechischen Hauptstadt werde deshalb insbesondere die geplante Erweiterung des Kongresszentrums Prag eine wichtige Rolle spielen. Die Bauarbeiten sollen im Juni beginnen, die Fertigstellung ist für 2029 vorgesehen.


Das Prague Convention Bureau wurde 2008 gegründet und fungiert als offizielle Organisation zur Förderung Prags als internationale Kongress- und Veranstaltungsdestination.

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