Erste neue Sitzbänke am Prager Moldauufer installiert
Die Sitzbankgarnituren stehen bereits zwischen der Eisenbahnbrücke und dem Vyšehrad zur Verfügung – insgesamt sind 27 Sitzgruppen geplant

Das Prager Moldauufer wird mit neuen Sitzgelegenheiten aus regionalem Eichenholz aufgewertet. Bis Mitte Oktober sollen dort insgesamt 27 unterschiedlich gestaltete Sitzgruppen entstehen.
Das Moldauufer am Rašínovo nábřeží erhält schrittweise neue Sitzmöglichkeiten aus massivem Eichenholz. Die ersten Bänke können bereits zwischen der Eisenbahnbrücke und dem Vyšehrad genutzt werden. Die vollständige Installation soll spätestens am 15. Oktober abgeschlossen sein.
Im Rahmen der langfristigen Umgestaltung der Prager Uferbereiche entstehen am Rašínovo nábřeží insgesamt 27 unterschiedlich gestaltete Sitzgruppen. Dazu gehören zwei größere sogenannte Aufenthaltsnester, die neben dem klassischen Sitzen auch Platz für Picknicks und kleinere Gruppen bieten sollen.

Die einzelnen Anlagen bestehen je nach Standort aus einem bis drei massiven Holzelementen. Für jedes der beiden größeren Nester werden acht Elemente miteinander verbunden. Insgesamt sollen am Ufer 69 Sitzelemente aus Eichenholz installiert werden.
Die Planungen für das neue Mobiliar reichen bis ins Jahr 2014 zurück. Damals ließ die Stadt eine Machbarkeitsstudie auf Grundlage eines Konzepts des Prager Instituts für Planung und Entwicklung (IPR) erstellen. Drei Jahre später wurden die Bänke in das vom Prager Stadtrat beschlossene Konzept zur Revitalisierung des Rašín-Ufers aufgenommen.

Für die nun gelieferten Bänke fiel die Wahl auf Eichenholz aus der Umgebung der Orlice in Ostböhmen. Ausschlaggebend waren nach Angaben des beteiligten Architekturbüros Projektil architekti vor allem die regionale Herkunft und der Preis.
Die Sitzflächen wurden speziell für die Bedingungen an den Prager Ufern entwickelt. Da sich die Náplavka in einem aktiven Überschwemmungsgebiet befindet, werden die Holzelemente auf Stahlrahmen montiert und in Betonfundamenten verankert. Für die Arbeiten muss auch das bestehende Steinpflaster teilweise entfernt und anschließend wiederhergestellt werden.

Die Installation zählt zu den letzten größeren Maßnahmen der seit 2017 laufenden Revitalisierung am Rašín-Ufer. In den vergangenen Jahren wurden dort unter anderem die Gewölberäume in der Ufermauer umgebaut und neue technische Versorgungsleitungen verlegt.










