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Ausstellung an der Karls-Universität Prag: Berlin - Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen

In der Ausstellung werden mehr als fünfzig Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen aus neun Ländern vorgestellt

Ausstellung an der Karls-Universität Prag: Berlin - Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen
Foto: Goethe-Institut Tschechien

Eine neue Ausstellung "Berlin - Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen" wird heute Montag, den 13. Mai um 17:00 Uhr im Rektorat der Karls-Universität Prag eröffnet. Das Ziel dieses Ausstellungsprojekts, das vom Goethe-Institut Prag, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Karls-Universität unterstützt wird, ist es, die Geschichten von Frauen zu präsentieren, die trotz Hindernissen erfolgreiche Wissenschaftlerinnen geworden sind.


Stellen Sie sich vor: Sie möchten Wissenschaftlerin werden, dürfen aber nicht studieren. Sie arbeiten in der Forschung, erzielen bahnbrechende Ergebnisse, bekommen aber keinen Lohn. Sie werden mehr als ein Dutzend Mal für den Nobelpreis nominiert, erhalten ihn aber nicht, weil Sie kein Mann sind. Diese Ausstellung verleiht den Frauen, die einst allen Widrigkeiten trotzten und als Pionierinnen den Weg für viele kommende Generationen erfolgreicher Wissenschaftlerinnen ebneten, die Anerkennung, die sie verdienen. Und sie lässt exemplarisch das Wirken einiger herausragender Forscherinnen der Gegenwart sichtbar werden. Doch nicht nur als Information, sondern als Inspiration.


In der Ausstellung werden mehr als fünfzig Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen aus neun Ländern vorgestellt. Barbora Boušová vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) erklärt: „Das Ziel der Ausstellung ist es, dem tschechischen Publikum Wissenschaftlerinnen vorzustellen, die einen großen Einfluss auf Bildung, Forschung und die europäische Wissenschaft hatten."


Die Ausstellung, die ursprünglich in Berlin gezeigt wurde, tourt auch international und kooperiert unter anderem mit den Goethe-Instituten in Tokio, Budapest und London sowie jetzt auch in Prag.


Die Ausstellung wird von der Rektorin der Karlsuniversität, Prof. Milena Králíčková, Ph.D., und Mgr. Helena Reichlová, Ph.D., einer herausragenden Festkörperphysikerin, eröffnet. Frau Reichlová leitet derzeit das angesehene Forschungszentrum DIOSCURI am Institut für Physik der Akademie der Wissenschaften, ein wissenschaftliches Programm, das von der deutschen Max-Planck-Gesellschaft initiiert wurde.


Die Ausstellung ist bis Dienstag, den 11. Juni, kostenlos im Kreuzgang des Rektorats der Karls-Universität Prag zu sehen.



Ausstellung Berlin - die Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen

13. Mai bis 11. Juni 2024 | Eintritt frei

Karls-Universität Prag, Ovocný trh 560/5, Prag 1

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