Tonnenweise Fische in Fluss in Tschechien verendet

Grund für das Massensterben ist Experten zufolge Sauerstoffmangel

Foto: Symbolbild


Breclav (dpa) - Zu einem massiven Fischsterben ist es in der Thaya in Tschechien gekommen. Schätzungsweise müssten nun Dutzende Tonnen an toten Fischen aus dem Fluss geborgen werden, sagte eine Polizeisprecherin nach Angaben der Agentur CTK am Donnerstag in Breclav, rund 230 Kilometer südöstlich von Prag. Neben Fischern beteiligen sich auch Feuerwehrleute an den Arbeiten, die mindestens eine Woche dauern sollen.


Grund für das Massensterben ist Experten zufolge Sauerstoffmangel im Wasser wegen einer Massenvermehrung von sogenannten Blaualgen oder Cyanobakterien. Die anhaltende Hitze begünstige ihr Wachstum. Unter den verendeten Fischen sind unter anderem Karpfen, Zander und Flusswelse. Derzeit erreicht die Wassertemperatur in dem Fluss an einer Messstation in Breclav tagsüber Temperaturen von mehr als 24 Grad Celsius.


Die Thaya - auf Tschechisch Dyje genannt - ist ein Nebenfluss der March und verläuft zu einem großen Teil nahe der Staatsgrenze zwischen Tschechien und Österreich.

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