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Tschechische Tochtergesellschaft der russischen Sberbank für bankrott erklärt

Anfang Mai entzog die tschechische Nationalbank (CNB) der Sberbank CZ die Banklizenz

Foto: Sberbank


Das Prager Stadtgericht erklärte den Konkurs der Sberbank CZ, der tschechischen Tochtergesellschaft der russischen Sberbank.


Ende Juli leitete das Gericht ein Insolvenzverfahren der Sberbank CZ ein. Die Bank ist hat nach Angaben von Juni überfällige Verbindlichkeiten von mehr als 2,3 Millionen Euro.


Am 6. Oktober findet vor dem Prager Stadtgericht eine zweite Anhörung zu den von den Gläubigern eingereichten Klagen statt.


„Während der Insolvenz wird das Vermögen des Schuldners verkauft und der Erlös unter seinen Gläubigern verteilt“, heißt es in dem Bericht.


Anfang Mai entzog die tschechische Nationalbank (CNB) der Sberbank CZ die Banklizenz, woraufhin das Prager Stadtgericht geeignete Maßnahmen zur Liquidation der Bank ergriff.


Die Sberbank hat ihre Filialen in der Tschechischen Republik am 25. Februar geschlossen. Die 25 Filialen der Sberbank CZ, die Teil der Sberbank Europe-Gruppe ist, hatten rund 120.000 Kunden in der Tschechischen Republik.

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