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Prag plant 2026 Investitionen von rund einer halben Milliarde Kronen für Stadtbezirke

Schulen, Pflegeeinrichtungen und Wohnprojekte gehören zu den wichtigsten geförderten Bereichen

Prag plant 2026 Investitionen von rund einer halben Milliarde Kronen für Stadtbezirke
Foto: Portál hlavního města Prahy

Prag plant für das Jahr 2026 umfangreiche Investitionen in seine Stadtbezirke. Insgesamt sollen rund eine halbe Milliarde Kronen in Schulen, Pflegeeinrichtungen, Wohnprojekte und öffentliche Infrastruktur fließen. Ziel ist es, die Lebensqualität in den einzelnen Stadtteilen weiter zu verbessern und wichtige kommunale Projekte voranzutreiben.


Die Stadt Prag will im laufenden Jahr insgesamt 474,5 Millionen Kronen in Form zweckgebundener Zuschüsse an die einzelnen Stadtbezirke vergeben. Die Mittel sollen vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnen und öffentliche Infrastruktur eingesetzt werden.


Nach Angaben der Stadtverwaltung werden die Gelder aus der Reserve für die Prager Stadtbezirke bereitgestellt. Ziel ist es, wichtige kommunale Projekte zu modernisieren, Kapazitäten öffentlicher Einrichtungen auszubauen und die Lebensqualität in den einzelnen Bezirken langfristig zu verbessern.


Zu den größten geplanten Investitionen zählt der Neubau eines Pflegeheims mit betreutem Wohnen im Stadtteil Řepy, für den 100 Millionen Kronen vorgesehen sind. Ebenfalls 100 Millionen Kronen sollen in den Ausbau und die Modernisierung von Grundschulen in Prag 4 fließen.


Weitere Mittel sind unter anderem für den Bau eines neuen Gebäudes der Langzeitpflegeeinrichtung in Prag 6 vorgesehen, das mit 75 Millionen Kronen unterstützt werden soll. In Prag 8 plant die Stadt zudem die Sanierung von Wohnhäusern im Gebiet U Draháně, wofür 20 Millionen Kronen bereitgestellt werden.


Auch kleinere Projekte in den Stadtbezirken sollen von den Zuschüssen profitieren. So sind sechs Millionen Kronen für den Ankauf von Grundstücken für eine Sport- und Erholungszone in Praha-Benice vorgesehen. Weitere sechs Millionen Kronen sollen in Prag 13 in den Umbau von Schulgebäuden zu Lehrerwohnungen investiert werden.


„Die vorgeschlagene Verteilung der Mittel orientiert sich an den konkreten Bedürfnissen der Stadtbezirke und konzentriert sich auf Projekte, die akute Probleme lösen, Kapazitäten öffentlicher Dienstleistungen erweitern und langfristigen Mehrwert für die Entwicklung der Hauptstadt schaffen“, erklärte Prags Finanzstadtrat Zdeněk Kovářík.


Nach Angaben der Stadt legt Prag dabei besonderen Wert auf eine effiziente Nutzung der Finanzmittel sowie eine ausgewogene Entwicklung der einzelnen Stadtteile.

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