Polizisten nicht für den Tod eines Roma verantwortlich

Generalinspektion beendete Untersuchung gegen Polizeibeamte aus Teplice, bei dem ein unter Drogen stehender Mann verstarb


Am 19. Juni 2021 leitete die Generalinspektion eine Untersuchung zum Diensteinsatz von Polizeibeamten in Teplice ein, an dem ein unter Drogen stehender Mann kurz nach dem Einsatz verstorben ist.


Die Behörde (Generální inspekce bezpečnostních sborů - GIBS) hätte ihre Untersuchungen abgeschlossen und komme zu dem Schluss, dass der Einsatz nach gängigem Vorgehen erfolgte. Die Polizisten hätten das gesetzlich vorgeschriebene Maß unmittelbaren Zwanges nicht überschritten, hieß es weiter.


Aus Zeugenaussagen und Videoaufnahmen ging hervor, dass die Sicherheitskräfte hart vorgingen. Der unter Drogen stehende Mann verstarb kurz nach dem Polizeieinsatz. Bereits früher schloss die Generalinspektion einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz und dem Tod des Mannes aus.

Video: Der unter Drogen stehende Mann, vor dem Polizeieinsatz / Týdeník Policie


Man verwies unter anderem darauf, dass die Obduktion weder einen Erstickungstod noch eine Verletzung innerer Organe bestätigen konnte.


Angesichts der Tatsache, dass es keinen Verdacht auf ein Verbrechen oder eines anderen rechtswidrigen Verhaltens seitens der Polizei gibt, wurde der Fall ad acta gelegt.

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