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Jiřího z Poděbrad ist seit gestern die 47. barrierefreie Metrostation in Prag

Der Bau der neuen Aufzüge dauerte fast drei Jahre, genau 1.035 Tage

Jiřího z Poděbrad ist seit gestern die 47. barrierefreie Metrostation in Prag
Foto: Dopravní podnik hl. m. Prahy | Petr Hejna

Die Prager Verkehrsbetriebe (DPP) haben gestern neue Aufzüge an der Metrostation Jiřího z Poděbrad (Linie A) probeweise in Betrieb genommen. Jiřího z Poděbrad ist damit die 47. vollständig barrierefreie Station der Prager Metro. Der Bau der Aufzüge dauerte fast drei Jahre, genau 1.035 Tage. Die geschätzten Kosten für den Bau belaufen sich auf fast 500 Millionen CZK.


Der barrierefreie Zugang zur U-Bahn-Station Jiřího z Poděbrad (JzP) besteht aus zwei Aufzügen, die durch einen Transferkorridor miteinander verbunden sind. Jeder dieser Aufzüge kann bis zu 21 Personen gleichzeitig befördern, mit einer maximalen Tragfähigkeit von 1.600 Kilogramm. Die untere Station des ersten Paares der neuen Aufzüge befindet sich am Ende des Bahnsteigs, direkt gegenüber den Rolltreppen. Die obere Station der Aufzüge wurde am Rande des Jiřího z Poděbrad-Platzes gebaut, etwa 30 Meter vom Bürgersteig der Vinohradská-Straße entfernt, fast gegenüber der jetzigen Straßenbahnhaltestelle.


„Dank der neuen Aufzüge ist die neu rekonstruierte U-Bahn-Station Jiřího z Poděbrad nun vollständig barrierefrei. Damit wird das Reisen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Eltern mit Kinderwagen oder ältere Menschen deutlich erleichtert. Diese Station ist die erste barrierefreie Metrostation in Prag 3, und die Gesamtzahl der barrierefreien Stationen in der Prager Metro steigt auf 47 von 61. Unser Ziel ist natürlich eine komplett barrierefreie Metro, weshalb wir auch weiterhin einzelne Stationen modernisieren werden. In den kommenden Jahren werden beispielsweise die Stationen Flora oder Českomoravská barrierefrei werden", sagt Zdeněk Hřib, Prags erster Vizebürgermeister für Verkehr und Vorsitzender des DPP-Aufsichtsrates.


Die Inbetriebnahme des barrierefreien Zugangs zur Metrostation markiert den Abschluss der Arbeiten der Verkehrsbetriebe und die erste Etappe der Umgestaltung der Jiřího z Poděbrad Station und seiner Umgebung. Die letzte Etappe soll der geplante Umbau der Vinohradská-Straße sein, bei dem die Straßenbahnhaltestelle Jiřího z Poděbrad direkt an die obere Station der neu gebauten Aufzüge verlegt und gleichzeitig barrierefrei gemacht werden soll. Dadurch soll die Umsteigeverbindung zwischen den Straßenbahnverbindungen und der Metrostation auch für Fahrgäste mit Mobilitäts- oder Orientierungseinschränkungen verbessert werden.


Neben der Modernisierung der Metrostation startete Mitte Februar die umfassende Renovierung des Jiřího z Poděbrad Platzes. Im Rahmen der Renovierung wird der Bereich vor der Kirche landschaftlich neu gestaltet, während die Fußgängerwege und Grünanlagen verbessert werden. Neue Alleen werden den Park von den stark befahrenen Straßen trennen. Die Arbeiten werden voraussichtlich 33 Monate bis September 2026 dauern.

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