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Erasmus+ Förderprogramm: Bereits über 400.000 junge Tschechen nahmen am EU-Bildungsaustausch teil

Tschechien feiert dieses Jahr 20 Jahre EU-Mitgliedschaft, doch junge Tschechen haben bereits seit über 25 Jahren die Möglichkeit, am EU-Bildungsprogramm Erasmus teilzunehmen

Erasmus+ Förderprogramm: Bereits über 400.000 junge Tschechen nahmen am EU-Bildungsaustausch teil
Foto: Europäische Kommission

In diesem Jahr ist es 20 Jahre her, dass die Tschechische Republik Teil der Europäischen Union wurde. Seitdem genießen Tschechen die Freiheit, ohne Passkontrollen zu reisen, im EU-Ausland zu studieren oder in allen EU-Mitgliedstaaten zu arbeiten. Aber bereits seit über 25 Jahren haben junge Tschechen die Möglichkeit, am europäischen Bildungsprogramm Erasmus teilzunehmen.


Das Erasmus Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union wurde 1987 ins Leben gerufen und ist das größte europäische Programm im Bildungsbereich. Sein Ziel war es, eine engere Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Hochschuleinrichtungen in ganz Europa zu fördern, indem ein organisiertes und integriertes System für den grenzüberschreitenden Austausch von Studierenden geschaffen wurde.


Die Tschechische Republik hat sich bereits vor ihrem EU-Beitritt im Jahr 1998 an dem europäischen Bildungsprogramm beteiligt. Laut dem Dům zahraniční spolupráce (DZS | Haus für internationale Zusammenarbeit) haben bis heute mehr als 400.000 Tschechen an diesen Programmen teilgenommen, und etwa 450.000 Menschen sind aus dem Ausland nach Tschechien gekommen.


Erasmus+, das heute als ein sehr umfangreiches Programm bekannt ist, umfasst alle Bildungsstufen vom Kindergarten über lebenslanges Lernen bis hin zu Sport und nicht-formaler Jugendbildung. Es wurde 2014 durch die Zusammenlegung mehrerer Einzelprogramme geschaffen. Derzeit befinden wir uns in der Mitte des Programmzeitraums, der bis 2027 läuft. Das Programm steht Einzelpersonen wie Schülern, Studenten, Lehrern oder jungen Menschen sowie Organisationen wie Schulen, Jugendorganisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) offen.


Die europäischen Programme sind jedoch bei weitem nicht auf Erasmus+ beschränkt. Neben Programmen, die auf länderspezifischer Zusammenarbeit basieren (wie AKTION Tschechien-Österreich, CEEPUS oder die EWR-Fonds), ist das Programm "Europäisches Solidaritätskorps" in den letzten 20 Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der Weiterbildung junger Menschen geworden. Das Programm, das 2018 ins Leben gerufen wurde, ermöglicht es Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, sich an der Lösung gesellschaftlicher Probleme zu beteiligen und neue Fähigkeiten und Berufserfahrungen zu sammeln. Durch Freiwilligenarbeit und Solidaritätsprojekte setzen sich diese aktiven Freiwilligen für eine integrativere Gesellschaft ein und helfen auch denen, die Hilfe benötigen.


Die Teilnahme an internationalem Austausch trägt erheblich zur allgemeinen Lebenszufriedenheit bei. Untersuchungen, die das Meinungsforschungsinstitut STEM/MARK durchgeführt hat, zeigen, dass Teilnehmer nicht nur ein größeres Selbstvertrauen gewinnen, sondern auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, wo sie durch internationale Erfahrungen einen Wettbewerbsvorteil genießen und finanziell besser entlohnt werden. Darüber hinaus werden sie aufgeschlossener und engagieren sich stärker in der Gesellschaft. Sie vertreten pro-europäische Werte wie aktive Staatsbürgerschaft, Demokratie, Chancengleichheit für alle, die Bedeutung der Ökologie und andere. Die Schüler selbst sehen Auslandsaufenthalte als vorteilhaft für ihre sprachliche Entwicklung, das Kennenlernen neuer Kulturen, das Knüpfen neuer Freunde und Kontakte sowie für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.


Auf der offiziellen Website des Erasmus+ Programms finden Sie umfassende Informationen über das Programm, einschließlich seiner Ziele, Teilnahmebedingungen, Aktivitäten und vieles mehr.



Erasmus+ Programm

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